Viele neue Gesichter bei der Petersberger CWE

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Die Christliche Wähler-Einheit (CWE) Petersberg hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2026 nominiert. Mit einer Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikern und engagierten neuen Kräften will die unabhängige Wählergemeinschaft ihre Arbeit in der Gemeinde Petersberg fortsetzen und zugleich neue Impulse in die kommunalpolitische Arbeit einbringen.

Insgesamt 19 Kandidatinnen und Kandidaten treten für die CWE zur Wahl der Gemeindevertretung sowie der Ortsbeiräte an. Die Liste vereint Menschen aus unterschiedlichen Alters- und Interessengruppen, die in ihren Ortsteilen engagiert und fest verwurzelt sind. Angeführt wird die Liste für die Gemeindevertretung von Matthias Mackrodt, Nora Möller, Wolfgang Plunien und Benedict Krowarz. Besonders hervor hebt der Vorsitzende des CWE-Gemeindeverbands, Christoph Weber, die Veränderungen innerhalb der Kandidatenliste. Sie sei nicht nur weiblicher, sondern auch jünger geworden. Zudem seien viele neue Gesichter mit frischen Ideen vertreten. Die große Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinde übernehmen zu wollen, bezeichnet Weber als ein starkes und ermutigendes Zeichen für das kommunale Engagement in Petersberg.

Die CWE kann dabei auf eine lange Geschichte zurückblicken. Seit nunmehr 50 Jahren ist die Wählergemeinschaft als offene Bürgerliste ein fester Bestandteil der Petersberger Kommunalpolitik. Als freie und unabhängige Liste grenzt sie sich bewusst von klassischen Parteien ab. Der stellvertretende Vorsitzende Benedict Krowarz betont, dass die CWE keine Partei sei und ihre Mitglieder auch keiner Partei angehörten. Gerade diese Unabhängigkeit ermögliche es, sachbezogen zu arbeiten und Entscheidungen ausschließlich im Interesse der Petersberger Bürgerinnen und Bürger zu treffen.

Nach Einschätzung der CWE zahlt sich dieses Selbstverständnis besonders in der aktuellen Wahlperiode aus. Seit der Veränderung der Mehrheitsverhältnisse bei der vergangenen Kommunalwahl und dem Amtsantritt der neuen parteiunabhängigen Bürgermeisterin seien die Debatten in der Gemeindevertretung offener geworden. Unterschiedliche Perspektiven würden stärker gehört, der Austausch sei sachlicher. Genau darin sieht die CWE den Kern kommunalpolitischer Arbeit. Statt parteipolitischer Auseinandersetzungen stehe nun stärker die Sache selbst im Mittelpunkt.

Inhaltlich versteht sich die CWE als Interessenvertretung aller Petersbergerinnen und Petersberger. Ziel sei es, eine lebenswerte Gemeinde für alle Generationen zu gestalten und die Zukunft gemeinsam anzugehen. Dabei verschweigt die Wählergemeinschaft nicht, dass die finanzielle Lage der Gemeinde herausfordernd ist. Umso wichtiger sei es, konstruktiv und lösungsorientiert zu arbeiten und auf populistische Forderungen zu verzichten. Zu den zentralen Anliegen der CWE zählen ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern, Transparenz im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, ausgewogene und nachhaltige Entscheidungen sowie die Förderung von Gemeinschaft und Vereinsvielfalt.

Neben der Kandidatur für die Gemeindevertretung tritt die CWE auch zu den Ortsbeiratswahlen in Petersberg, Steinau, Marbach und Haunedorf an. Für die Gemeindevertretung stehen auf den ersten zehn Listenplätzen Matthias Mackrodt, Nora Möller, Wolfgang Plunien, Benedict Krowarz, Birgit Ruppel, Stefan Ruppel, Alexandra Schmitt, Jürgen Lederer, Christina Jakobi und Steffen Weber. +++ adm

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