Union bleibt laut Forsa-Umfrage knapp vor der AfD – Unzufriedenheit mit Kanzler Merz hoch

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Foto: fdi-Mediendienst

In der Wählergunst liegt die Union weiterhin knapp vor der AfD. Das geht aus der aktuellen wöchentlichen Forsa-Erhebung für die Sender RTL und ntv hervor. Demnach kommt die Union unverändert auf 26 Prozent, während die AfD stabil bei 24 Prozent liegt.

Auch bei den übrigen Parteien zeigen sich keine Veränderungen gegenüber der Vorwoche. Die SPD erreicht 14 Prozent, die Grünen kommen auf 12 Prozent. Die Linke liegt bei 11 Prozent. FDP und BSW erreichen jeweils drei Prozent. Der Anteil der sonstigen Parteien beträgt sieben Prozent.

Auffällig bleibt der hohe Anteil der Nichtwählerinnen und Nichtwähler sowie Unentschlossenen. Dieser liegt derzeit bei 25 Prozent und damit deutlich über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025, der bei 17,9 Prozent lag.

Bei der Frage nach der politischen Kompetenz liegt die Union ebenfalls vorne. 19 Prozent der Befragten trauen ihr am ehesten zu, die Probleme in Deutschland zu lösen. Der AfD sprechen elf Prozent diese Fähigkeit zu. Die SPD kommt auf sieben Prozent, die Grünen auf sechs Prozent und die Linke auf fünf Prozent. Eine klare Mehrheit der Wahlberechtigten zeigt sich jedoch grundsätzlich skeptisch: 50 Prozent sind der Ansicht, dass derzeit keine Partei die Probleme im Land wirksam lösen kann.

Auch die Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bleibt auf niedrigem Niveau. Aktuell äußern sich 25 Prozent der Bundesbürger zufrieden mit seiner Arbeit, während 73 Prozent unzufrieden sind. Die Zustimmungswerte schwanken damit seit Monaten zwischen 23 und 25 Prozent. Mehrheitlich zufrieden zeigen sich lediglich die Anhängerinnen und Anhänger von CDU und CSU, von denen 65 Prozent den Kanzler positiv bewerten. In allen anderen Parteianhängerschaften überwiegt die Unzufriedenheit deutlich – besonders stark bei Anhängern der AfD mit 97 Prozent und der Linken mit 96 Prozent.

Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden im Zeitraum vom 3. bis 9. März 2026 unter 2.502 Befragten erhoben. Für die Fragen zur politischen Kompetenz sowie zur Zufriedenheit mit der Arbeit des Bundeskanzlers wurden im gleichen Zeitraum 1.009 Personen befragt. +++ red.

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