TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – Das rasche Wiedersehen wird zum Schlüsselspiel

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Symbolbild

Nach dem Final Four ist vor dem Bundesliga-Alltag: Am Sonntag sind die Tischtennis-Spieler des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gefordert, wenn sie Gastgeber des TTC OE Clarity TEL. Syst. Bad Homburg sind. Die Hubtex Arena wird wieder einmal zum Schauplatz der Emotionen, los geht‘s um 17 Uhr.

Beide Teams feiern ein rasches Wiedersehen, trafen sie doch erst am vergangenen Sonntag beim Final Four in Ulm aufeinander. Da setzte sich das Team aus Fulda mit 3:1 durch und erreichte das Finale, in dem es bekanntermaßen dem aktuellen deutschen Tischtennis-Stern Saarbrücken unterlag. Und das bevorstehende Duell dürfte erneut für Reibung sorgen und von einer Menge Energie begleitet sein. Denn ihm haftet durchaus der Charakter eines Schlüsselspiels an. Der Sechste trifft auf den Neunten, der TTC RhönSprudel hat 10:14 Punkte zu Buche stehen – Bad Homburg 8:14.

Was sonst an dieser Stelle nicht der Fall ist, muss hier notiert werden – und spielen wir beide möglichen Konstellationen durch, ergibt sich Interessantes, das indessen beim Lesen der Tabelle auf der Hand liegt. Möchte Fulda-Maberzell zumindest noch mit Bergneustadt und Ochsenhausen um Platz vier, der zur Teilnahme am Saisonziel Playoffs berechtigt, kämpfen – dann sollte in jedem Fall ein Sieg her. Gelingt dies nicht, würde nicht nur Bad Homburg aufschließen, sondern der TTC RhönSprudel auch seinen Blick nach unten richten müssen. Auch wenn am Saisonende wiederum keines der zwölf Teams absteigen sollte. Und Fulda-Maberzell würde in einen Strudel von voraussichtlich sechs Teams rutschen, einschließlich des aktuell Vorletzten Grenzau.

Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell hat in dieser Saison gewiss großes Pech mit seiner Personal-Situation – dieses Argument sticht aber bei einem Erstligisten wenig bis nicht. Und in diesem Zusammenhang gilt besonders Ruwen Flilus – wie auch Dima Ovtcharov 37 Jahre jung – ein dickes Sonderlob. Der Teamplayer bewies wiederholt seinen Wert – nicht nur zuletzt beim Final Four, auch in den letzten Bundesliga-Spielen. Und ob Bad Homburg nun in der „Final-Four-Besetzung“ – also mit Yokotani, Andras und Ban antritt – oder ob Julian Perez, Benno Oehme oder Alan Hadzikaric aufschlagen, scheint nicht von erstrangigem Interesse.

Was die Bedeutung des Matches für das Team aus Fulda erhöht: Im Januar folgen noch drei Auswärtsspiele. Weniger die erste Partie bei Borussia Düsseldorf gerät dabei in den Fokus – eher sind die folgenden Aufgaben in Mühlhausen und in Bad Königshofen mehr als nur wichtig. +++ rl

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