Sturm reißt Gerüstteile vom Fernmeldeturm am Hoherodskopf

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Gerüstteile des Fernmeldeturm Am Hoherodskopf lösten sich durch Sturm. Foto: PPOH

Heftiger Sturm hat in der Nacht zum Mittwoch (24.12.) am Fernmeldeturm auf dem Hoherodskopf für einen gefährlichen Zwischenfall gesorgt. Durch die starken Windböen lösten sich offenbar mehrere Teile eines Baugerüstes, mit dem der Turm derzeit wegen Arbeiten am Außenbereich eingerüstet ist. Passanten berichteten, dass bis zu fünf Alutrittplatten aus dem Gerüst gerissen wurden und zu Boden stürzten.

Wie durch ein Wunder wurde dabei niemand verletzt, auch Sachschäden entstanden nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Dennoch rückten Feuerwehr und Polizei am Vormittag an, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der Bereich rund um den Fernmeldeturm wurde abgesperrt, Besucher wurden eindringlich gebeten, das Gelände zu meiden. Auch der Parkplatz am Turm musste aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Eine Spezialfirma wurde beauftragt, das beschädigte Gerüst zu sichern und instand zu setzen. Die Mitarbeiter trafen gegen Mittag an der Einsatzstelle ein und begannen um 14 Uhr mit den eigentlichen Arbeiten. Der Einsatz wurde auf rund vier Stunden angesetzt, sodass das Gerüst voraussichtlich gegen 18 Uhr wieder vollständig gesichert sein soll. Bis dahin bleibt der Parkplatz weiterhin gesperrt.

Bei dem betroffenen Gerüst handelt es sich um eine spezielle Konstruktion an der Unterseite der Plattform des Fernmeldeturms, die für Arbeiten mit Spritzbeton errichtet wurde. Bei den abgerissenen Teilen soll es sich um eine Art Schalbretter handeln, die der Sturm der vergangenen Nacht aus ihrer Verankerung gerissen hat. Bilder zeigen den Fernmeldeturm mit dem Gerüst sowie die abgerissenen Platten. Sobald weitere Informationen zu dem Vorfall vorliegen, wird nachberichtet. +++ adm

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