Drama am Sonntagabend im Breisgau: In der Partie des 19. Bundesliga-Spieltags hat der SC Freiburg vor heimischem Publikum einen umkämpften 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln gefeiert und dabei Moral, Geduld und Nervenstärke bewiesen. Dabei begann die Begegnung aus Sicht der Hausherren alles andere als optimal. Bereits in der 10. Minute gingen die Gäste aus Köln in Führung, als Freiburgs Max Rosenfelder eine scharfe Hereingabe unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Doch der Schock saß nur kurz: Nur eine Minute später schlug Freiburg zurück, Derry Scherhant traf zum schnellen Ausgleich und brachte das Stadion sofort wieder zum Beben. In der Folge übernahm Freiburg zunehmend die Kontrolle über das Spiel, agierte zielstrebiger und belohnte sich kurz vor der Pause. In der 44. Minute drehte Igor Matanovic die Partie endgültig und sorgte mit seinem Treffer für die verdiente 2:1-Führung zur Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Köln zunächst aktiver und suchte den Weg nach vorne, ließ bei mehreren Abschlüssen jedoch die letzte Konsequenz vermissen. Freiburg blieb ruhig, stand defensiv sicher und setzte immer wieder gezielte Nadelstiche. Die große Chance zur Vorentscheidung bot sich Mitte der zweiten Halbzeit, doch Igor Matanovic scheiterte vom Punkt: Den fälligen Handelfmeter setzte er zu schwach, Kölns Keeper Marvin Schwäbe parierte in der 66. Minute. In der Schlussphase erhöhten beide Trainer mit offensiven Wechseln das Risiko, Köln drückte, kam aber trotz einzelner Halbchancen nicht mehr entscheidend durch. Freiburg verteidigte souverän, ließ kaum zwingende Möglichkeiten zu und brachte den knappen Vorsprung letztlich verdient über die Zeit. In der Tabelle klettert der SC Freiburg damit auf Rang sieben, der 1. FC Köln bleibt auf Platz zehn.
Auch in Mönchengladbach gab es am 19. Spieltag klare Verhältnisse. Der VfB Stuttgart setzte sich bei Borussia Mönchengladbach souverän mit 3:0 durch und unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen. Dabei hätte die Partie früh eine andere Richtung nehmen können: Gladbach erhielt einen Handelfmeter, doch Stuttgart-Keeper Alexander Nübel parierte den Versuch von Tabakovic und hielt sein Team im Spiel. Danach übernahmen die Schwaben das Kommando. Jamie Leweling brachte Stuttgart bereits in der 30. Minute in Führung, ehe ein Eigentor von Joe Scally in der 68. Minute den Vorsprung ausbaute. Den Schlusspunkt setzte Deniz Undav in der 74. Minute.
Stuttgart dominierte das Spielgeschehen über weite Strecken, ließ den Gastgebern kaum Raum für gefährliche Angriffe und verwaltete den Vorsprung auch nach mehreren Wechseln auf beiden Seiten souverän. Borussia Mönchengladbach fand keine Mittel, entscheidende Akzente zu setzen, während der VfB Stuttgart weiter auf Erfolgskurs bleibt und seine Ambitionen auf einen Champions-League-Platz untermauert. Für die Gladbacher heißt es nach der klaren Niederlage dagegen: neu sortieren und in den kommenden Spielen zurück in die Spur finden. +++ adm










