Hessen erlebt heute einen jener Tage, die kaum Anlass zur Klage bieten: Unter dem Einfluss eines stabilen Hochdruckgebiets zeigt sich das Wetter von seiner ruhigen und ausgesprochen milden Seite. Der Himmel präsentiert sich heiter bis sonnig, nur hier und da ziehen einige harmlose Quellwolken gemächlich dahin, ohne das Gesamtbild ernsthaft zu trüben.
Regen bleibt aus – eine Nachricht, die vielerorts wohlwollend aufgenommen werden dürfte. Stattdessen steigen die Temperaturen auf angenehme 13 bis 17 Grad, während es in den Hochlagen mit etwa 11 Grad etwas frischer bleibt, ohne jedoch den Eindruck eines freundlichen Frühlingstags zu mindern.
Der Wind hält sich dabei zurück. Meist weht er schwach bis mäßig aus östlicher Richtung, lediglich in der Rhön kann er gelegentlich auffrischen und einzelne kräftigere Böen mit sich bringen. Insgesamt aber dominiert die Ruhe, als habe sich das Wetter bewusst für einen Gang zurück entschieden.
Mit Einbruch der Nacht klart der Himmel weiter auf. Die wenigen Wolken lösen sich zunehmend auf, und unter der klaren Atmosphäre kann sich örtlich Nebel bilden – vor allem dort, wo sich Kälte sammelt. Die Temperaturen gehen deutlich zurück und sinken auf Werte zwischen 3 und -1 Grad. In den Tal- und Muldenlagen Nord- und Osthessens wird es stellenweise noch kälter: Leichter Frost bis -3 Grad ist möglich, während in Bodennähe vielerorts mit Frost zu rechnen ist.
Der Montag knüpft nahtlos an dieses ruhige Wettergeschehen an. Erneut zeigt sich der Himmel überwiegend heiter, und auch Niederschläge sind weiterhin nicht in Sicht. Die Temperaturen steigen nochmals leicht an und erreichen Höchstwerte zwischen 15 und 18 Grad, im höheren Bergland um 13 Grad.
Der Wind bleibt schwach und dreht im Tagesverlauf meist auf nördliche Richtungen. Viel Bewegung ist also weiterhin nicht zu erwarten – weder am Himmel noch am Boden. Hessen verbleibt damit in einer Phase beständiger, beinahe gelassener Wetterlage, die den Frühling leise, aber spürbar voranschreiten lässt. +++










