Gute Nachrichten aus Hessen: Die Weihnachtsmärkte im Land ziehen in diesem Jahr eine durchweg positive Sicherheitsbilanz. Millionen Besucher konnten Glühwein, Lichter und Budenzauber genießen – und das sicher und friedlich. Innenminister Roman Poseck machte sich am letzten Öffnungstag des Fuldaer Weihnachtsmarktes persönlich ein Bild von der Lage. Gemeinsam mit Osthessens Polizeipräsident Michael Tegethoff überprüfte er die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort und stellte die Ergebnisse vor.
In den vergangenen Wochen strömten mehrere Millionen Menschen auf die hessischen Weihnachtsmärkte. Allein in Frankfurt wurden rund 2,3 Millionen Besucher gezählt, in Fulda etwa 1 Million. Trotz dieses enormen Andrangs blieb es ruhig.
Für die Sicherheit sorgten tausende Polizisten, die landesweit im Einsatz waren. Das Sicherheitskonzept setzte auf eine deutlich erhöhte Polizeipräsenz, verstärkte Kontrollen sowie den Einsatz von Videoschutzanlagen. Ziel war es, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und konsequent zu verhindern.
Zusätzlich trugen klare Regeln zur entspannten Atmosphäre bei: Auf den Weihnachtsmärkten galt ein allgemeines Messer- und Waffenverbot sowie ein Cannabisverbot. Zwischen dem 20. November und dem 22. Dezember kontrollierten die Einsatzkräfte rund 1.140 Personen. Dabei kam es zu 34 Festnahmen, außerdem wurden etwa 206 Platzverweise ausgesprochen.
Schwerwiegende Vorfälle blieben jedoch aus – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Maßnahmen wirkten. Die Sicherheitsbehörden werten dies als Bestätigung ihres Vorgehens.
Innenminister Poseck dankte den Einsatzkräften ausdrücklich für ihren hervorragenden Dienst. Er hob die enge und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Polizei, kommunalen Ordnungsdiensten und privaten Sicherheitsdiensten hervor. Die positiven Ergebnisse seien kein Zufall, sondern das Resultat eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das bereits zu Beginn des Jahres 2025 in Kraft getreten sei und gezielt auf die besonderen Anforderungen der Weihnachtsmarktzeit abgestimmt wurde.
Unterm Strich bleibt festzuhalten: Die Bürgerinnen und Bürger konnten die Adventszeit in Hessen sicher, friedlich und ohne größere Zwischenfälle genießen – genau so, wie es zur Weihnachtszeit sein soll. +++ adm










