Warum Osthessen eine weitere unbequeme Stimme braucht

In Osthessen fehlt es seit Jahren an kritischer, unabhängiger Berichterstattung. Mit wenigen Ausnahmen bestimmen hofberichterstattende Formate die mediale Landschaft – Formate, die vieles ausblenden, was eigentlich in die Öffentlichkeit gehört. Spätestens die Ereignisse rund um den Hessentag und die Medienpartnerschaften der Stadt Fulda haben zuletzt unübersehbar gemacht, wie groß diese Lücke tatsächlich ist. Und dass es endlich eine Alternative braucht. Auch wenn sie nicht allen gefällt.

Wir sind diese Alternative. Ein Zusammenschluss von anfangs 15 engagierten Osthessinnen und Osthessen hat sich entschlossen, den Osthessenreport ins Leben zu rufen. Getragen von der Überzeugung, dass Journalismus wieder so betrieben werden muss, wie er ursprünglich gedacht war: unabhängig, kritisch und faktenbasiert. Inzwischen ist aus dieser kleinen Initiative eine Gemeinschaft von über 60 Menschen aus dem öffentlichen Leben geworden, die ein gemeinsames Ziel verbindet.

Der Osthessenreport steht für einen Journalismus, der nicht gefallen will, sondern hinsieht. Für kritische Recherche statt Gefälligkeitsjournalismus, für klare Worte statt politischer Rücksichtnahme, für Transparenz, Wahrheit und journalistische Verantwortung. Und für den notwendigen Raum für Geschichten, die sonst untergehen würden.

Wir berichten über das, was nicht sein darf, aber trotzdem passiert. Über Missstände, über Macht, über Strukturen, die lieber im Verborgenen bleiben. Gleichzeitig verlieren wir den Alltag nicht aus dem Blick. Auch die kleinen, prägenden Themen unserer Region haben bei uns ihren festen Platz, weil sie Teil derselben Wirklichkeit sind.

Wir sind selbst keine ausgebildeten Journalistinnen und Journalisten – und genau darin liegt unsere Unabhängigkeit. Unser Blick ist nicht geprägt von Routinen, Abhängigkeiten oder der Nähe zu politischen und wirtschaftlichen Akteuren. Um dennoch professionelle Standards sicherzustellen, haben wir uns einen der besten Journalisten aus Hessen an Bord geholt. Er begleitet unsere Arbeit, überprüft und bearbeitet die Beiträge. Daneben verarbeiten wir auch klassische Agentur- und Pressemeldungen. So verbinden wir bürgernahe Perspektiven mit journalistischer Erfahrung und fachlicher Qualität.

Unsere Arbeit folgt dabei klaren Grundsätzen: sorgfältige Recherche, faktenbasierte Darstellung, faire Einordnung und vollständige Transparenz. Diese Prinzipien sind für uns nicht verhandelbar.

Der Osthessenreport lebt von Menschen, die nicht wegsehen. Jede und jeder kann Teil dieses Projekts werden – als Informantin oder Informant, wenn Missstände bekannt sind oder Hinweise gegeben werden sollen, als Autorin oder Autor, wenn Geschichten erzählt werden müssen, die die Öffentlichkeit kennen sollte, oder als Unterstützerin oder Unterstützer, wenn unabhängiger Journalismus am Herzen liegt.

Dabei gilt eines ganz klar: Alle Beiträge müssen wahrheitsgemäß sein. Wir stellen uns entschieden gegen erfundene Inhalte, Manipulation und populistische Verzerrungen.

Unser Ziel ist ein regionales Medium, das Osthessen verdient hat: unabhängig, kritisch, mutig – und immer im Dienst der Öffentlichkeit. +++ adm

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