Sie stehen bereit, wenn andere Schutz suchen. Sie helfen, wenn Not herrscht. Und sie tun es freiwillig – oft im Verborgenen. Beim feierlichen Ehrungsabend hat der Landkreis engagierte Ehrenamtliche aus dem Brand- und Katastrophenschutz für ihren jahrzehntelangen Einsatz ausgezeichnet. Landrat Bernd Woide und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt würdigten dabei Frauen und Männer, die mit ihrem Engagement seit vielen Jahren für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen.
„Ob bei Bränden, Unwettern, technischen Hilfeleistungen oder Katastrophenlagen – Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung. Ihr Engagement erfolgt freiwillig, unentgeltlich und häufig unter großen persönlichen Herausforderungen. Deshalb möchten wir heute ganz besonders Danke sagen“, erklärten Woide und Schmitt. Ohne diese Ehrenamtlichen wäre ein funktionierender Brand- und Katastrophenschutz nicht vorstellbar. Sie investieren ihre Freizeit, ihre Kraft und ihr Fachwissen – für andere Menschen, für den Schutz der Allgemeinheit.
Insgesamt 22 Ehrenamtliche wurden an diesem Abend für ihre Tätigkeit als Schiedsrichter, Kreisausbilder und Katastrophenschutz-Helfer mit Brandschutzverdienstzeichen sowie der Katastrophenschutz-Medaille ausgezeichnet. Kreisbrandinspektor Adrian Vogler brachte die Dimension dieses Engagements eindrucksvoll auf den Punkt: „355 Jahre Erfahrung sowie 7100 Unterrichtseinheiten ehrenamtlicher Dienst kommen mit Ihnen allen heute hier zusammen. Sie haben unsere Nachwuchsschmiede über die letzten Jahrzehnte geprägt und geformt“, betonte Vogler.
Brand- und Katastrophenschutz rücken immer stärker in den Fokus – auch, weil Extremwetter, technische Einsätze und komplexe Schadenslagen zunehmen. Umso wichtiger seien gut ausgebildete Einsatzkräfte, die in Lehrgängen und Ausbildungen vorbereitet würden. „Das hohe Niveau, das im Brand- und Katastrophenschutz gerade im Bereich der Hessischen Feuerwehrleistungsübung bis auf Landesebene herrscht, ist sehenswert und darauf sind wir alle sehr stolz“, sagte Vogler.
Mit dem bronzenen Brandschutzverdienstzeichen wurden Benjamin Kapp, seit 2010 als Schiedsrichter tätig, Bernd Schmidt, ebenfalls seit 2010 als Schiedsrichter tätig, Markus Staubach, seit 2009 als Schiedsrichter tätig, sowie Matthias Vogt, seit 2008 als Schiedsrichter tätig, ausgezeichnet.
Das silberne Brandschutzverdienstzeichen erhielten Marco Kochwasser, seit 2015 als Kreisausbilder „Sprechfunk“ tätig, Frank Möller, seit 2015 als Instrukteur für Motorkettensäge tätig, Stephan Otter, seit 2014 als Kreisausbilder „Maschinist“ tätig, Thorsten Schnell, seit 2014 als Kreisausbilder „Maschinist“ tätig, Jürgen Diehl, seit 2014 als Kreisausbilder „Sprechfunk“ tätig, Benjamin Greve, seit 2014 als Instrukteur für Motorkettensäge tätig, Stefan Hildenbrand, seit 2014 als Kreisausbilder „Atemschutz“ tätig, Matthias Bleuel, seit 2015 als Instrukteur für Motorkettensäge tätig, sowie Michael Perplies, seit 2014 als Kreisausbilder „Atemschutz“ tätig.
Mit dem goldenen Brandschutzverdienstzeichen wurden langjährig besonders verdiente Ausbilder geehrt: Christian Bosold, seit 2005 als Kreisausbilder „Atemschutz“ tätig, Stefan Brähler, seit 1999 als Kreisausbilder „Sprechfunk“ tätig, Tobias Giesick, seit 1998 als Kreisausbilder „Truppmann/Truppführer“ tätig, Markus Kleinhenz, seit 2004 als Kreisausbilder „Truppmann/Truppführer“ tätig, Jürgen Reinhardt, seit 1993 als Instrukteur für Motorkettensäge tätig, Harald Sorg, seit 2006 als Instrukteur für Motorkettensäge tätig, Joachim Walter, seit 1993 als Instrukteur für Motorkettensäge tätig, sowie Uwe Walter, ebenfalls seit 1993 als Instrukteur für Motorkettensäge tätig.
Die bronzene Katastrophenschutz-Medaille ging an Marco Kochwasser, der von 2012 bis 2024 im Informations- und Kommunikations-Zug tätig war und seit 2024 dem Katastrophenschutz-Stab angehört, sowie an Ralf Will, der seit 2014 im Informations- und Kommunikations-Zug aktiv ist.
Ein Abend voller Dank, Anerkennung und Respekt – für Menschen, die nicht wegsehen, sondern anpacken, wenn es darauf ankommt. +++ adm










