In der hausärztlichen Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Stadt und im Landkreis Fulda wollen das Klinikum Fulda und das Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda künftig enger zusammenarbeiten. Beide Einrichtungen gründen dazu ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Form einer gemeinsamen Tochtergesellschaft. Mit dieser Struktur reagieren die beiden Krankenhäuser nach eigenen Angaben auf zentrale Herausforderungen im Gesundheitswesen – darunter der demografische Wandel, ein drohender Fachkräftemangel sowie der altersbedingte Rückgang niedergelassener Arztpraxen im Landkreis und in der Stadt Fulda.
Ziel der neuen Gesellschaft ist es, die qualitativ hochwertige hausärztliche Versorgung in der Region Osthessen langfristig sicherzustellen. Vorgesehen ist, dass die neue Organisation hausärztliche Zulassungen übernimmt und führt, sofern für bestehende Praxen keine andere Nachfolgeregelung gefunden werden kann. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Versorgungslücken entstehen.
Der Start des neuen Medizinischen Versorgungszentrums erfolgt zunächst mit zwei hausärztlichen Sitzen aus dem Landkreis Fulda, konkret aus Flieden. Darüber hinaus liegen nach Angaben der Beteiligten bereits Interessenbekundungen von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten vor, die ihre Zulassung an die neue Struktur übertragen möchten. Damit besteht die Möglichkeit, weitere hausärztliche Sitze in das MVZ zu integrieren.
Organisiert wird die neue Einrichtung als gemeinnützige GmbH. Gesellschafter sind die Klinikum Fulda gAG sowie die Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda gGmbH, die jeweils mit einem Anteil von 50 Prozent an der Gesellschaft beteiligt sind. +++










