Mit Bademantel statt Business-Outfit und Aquacycling statt Tagesordnungspunkten hat sich das monatliche Treffen des Arbeitskreises Bäderland Bayerische Rhön im November ungewöhnlich gestaltet. Rund 30 Touristiker, Verwaltungsfachleute und Politiker aus den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld gingen auf eine praxisnahe Thermentour durch die Region – und damit auf eine ungewöhnliche Form der Produktinformation. Die gemeinsame Rundreise führte stilecht im Bademantel durch die KissSalis Therme in Bad Kissingen, das Triamare in Bad Neustadt und die FrankenTherme in Bad Königshofen. Zwischen Moorpackung, Sauna und Wassergymnastik blieb ausreichend Zeit für den fachlichen Austausch.
Initiator der ersten Thermentour war Thomas Beck, Sprecher des Bäderlandes Bayerische Rhön und Kurdirektor des Staatsbades Bad Bocklet. Die traditionelle sommerliche Radtour der Kurdirektorinnen und Kurdirektoren sei in diesem Jahr aufgrund großer regionaler Veranstaltungen wie der BR-Radl Tour und dem BR-Wandertag ausgefallen, erklärte Beck. Stattdessen habe man beschlossen, die gemeinsame Produkterkundung in den Thermen der Region vorzunehmen. Die Idee stieß bei den Vertreterinnen und Vertretern der Kurorte Bad Bocklet, Bad Kissingen, Bad Brückenau, Bad Neustadt und Bad Königshofen auf breite Zustimmung.
Die Thermen mit ihren vielfältigen Anwendungen bilden eine zentrale Säule des Gesundheitsangebots im Bäderland Bayerische Rhön. Die Möglichkeit, Präventions- und Erholungsangebote der Nachbarorte selbst zu testen, begrüßten die Touristiker ausdrücklich. Sie luden daher auch Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik zur gemeinsamen Busrundreise ein. Den Auftakt machte die KissSalis Therme im Staatsbad Bad Kissingen, wo sich die Gruppe über die Wirkung von Moorpackungen, Massagen und Sauna-Anwendungen informierte. Im Triamare in Bad Neustadt standen Aquacycling und Aqua-Jumping auf dem Programm, an denen sich alle Teilnehmenden beteiligten.
Zum Abschluss führte die Tour in die FrankenTherme nach Bad Königshofen. Dort reichte das Angebot von Wassergymnastik über Massagen und Heilmoor-Anwendungen bis hin zur Entspannung auf der wassergefüllten Hydrojet-Liege. Nach dem praktischen Teil trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kleinen Sitzungssaal der FrankenTherme mit dem Beirat des Bäderlandes zu Rückblick und Ausblick auf die Marketingaktivitäten des laufenden und kommenden Jahres. Gemeinsam mit der Werbeagentur texTDesign Tonya Schulz entwickeln die fünf Bäder jährlich ein breit angelegtes Maßnahmenpaket für die Öffentlichkeitsarbeit.
Ziel der seit über zwei Jahrzehnten bestehenden Kooperation ist es, Menschen zu Prävention und Erholung in der Mitte Deutschlands zu motivieren. Die aktuellen Zahlen bestätigen den Erfolg: Die Kurdirektorinnen und Kurdirektoren zeigen sich angesichts steigender Ankunfts- und Übernachtungszahlen sehr zufrieden. Immer mehr Urlaubs- und Tagungsgäste nutzen das medizinische und präventive Angebot der Region rund um drei Thermen und 19 Heilquellen im Bäderland Bayerische Rhön. +++










