Eine ungewöhnliche Alarmierung beschäftigte am Freitagmittag die Feuerwehrleute aus Burghaun. Um exakt 12:25 Uhr schrillten die Melder mit dem Stichwort „H1 – Tier in Notlage“. Was zunächst harmlos klang, entwickelte sich vor Ort zu einer echten Herausforderung für die Einsatzkräfte.
Ein Hund hatte offenbar auf eigene Faust beschlossen, ein Rohr in einem Graben genauer zu erkunden. Der Entdeckerdrang des Vierbeiners endete jedoch abrupt, denn aus eigener Kraft kam er aus dem engen Rohr nicht mehr heraus. Für den Hund begann eine missliche Lage, für die Feuerwehr ein Einsatz der besonderen Art.
Auch wenn die Rettung von Haustieren ausdrücklich nicht zum eigentlichen Aufgabengebiet der ehrenamtlichen Feuerwehr gehört, zeigten die Einsatzkräfte einmal mehr, dass sie nicht nur Mut und Einsatzbereitschaft, sondern auch ein großes Herz für Tiere besitzen. Mit Schaufel und Spitzhacke versuchten die Helfer zunächst, dem Hund den Weg in die Freiheit zu bahnen. Doch schnell wurde klar: So war kein Weiterkommen möglich.
Daraufhin wurde ein örtliches Baggerunternehmen zur Unterstützung alarmiert. Mit schwerem Gerät und viel Fingerspitzengefühl gelang es schließlich, den Hund aus seiner misslichen Lage zu befreien. Erschöpft, aber glücklicherweise unverletzt, konnte der Vierbeiner seinen überglücklichen Besitzern übergeben werden.
Bürgermeister Dieter Hornung zeigte sich beeindruckt vom Einsatz und bedankte sich herzlich bei allen Helfern vor Ort, die mit Engagement und Teamarbeit für ein gutes Ende dieser ungewöhnlichen Rettungsaktion sorgten. +++ fdimd












