Was für ein triumphaler Auftritt im Eiskanal! Wie schon vor vier Jahren hat Laura Nolte aus NRW bei den Olympischen Winterspielen erneut Gold im Zweierbob gewonnen. Gemeinsam mit ihrer Anschieberin Deborah Levi raste sie souverän zum Olympiasieg und sorgte damit für großen Jubel im deutschen Lager. Hinter dem deutschen Erfolgsduo komplettierte Lisa Buckwitz aus Berlin das starke Ergebnis mit Silber, während Bronze an die US-Amerikanerinnen um Kaillie Armbruster Humphries ging.
Der Wettkampf entwickelte sich zu einem packenden Duell um die Medaillenplätze, doch am Ende ließ Nolte keine Zweifel an ihrer Klasse aufkommen. Mit kraftvollen Starts und einer nahezu fehlerfreien Fahrt setzte sie sich gemeinsam mit Levi an die Spitze und verteidigte ihren Olympiasieg eindrucksvoll.
Für ein weiteres starkes deutsches Ergebnis sorgte Buckwitz, die bereits vor acht Jahren als Anschieberin Olympiagold gewonnen hatte. Diesmal saß sie selbst am Steuer und wurde von Neele Schuten angeschoben. Das Duo zeigte eine überzeugende Leistung und sicherte sich verdient die Silbermedaille.
Bronze ging an die US-Amerikanerinnen um Humphries, die gemeinsam mit Jasmine Jones ebenfalls ein starkes Rennen zeigte und sich einen Platz auf dem Podest erkämpfte.
Knapp an einer weiteren deutschen Medaille schrammte dagegen Kim Kalicki vorbei. Die Wiesbadenerin und ihre Anschieberin Talea Prepens erwischten im entscheidenden Schlusslauf keinen optimalen Durchgang, gerieten mehrfach an die Bande und verpassten dadurch den Sprung auf das Podest. Am Ende blieb für sie der undankbare vierte Platz.
Dennoch überwiegt aus deutscher Sicht die Freude über einen erneuten Olympiasieg und ein starkes Mannschaftsergebnis im Zweierbob – angeführt von einer überragenden Laura Nolte, die einmal mehr ihre Ausnahmestellung im Eiskanal unter Beweis stellte. +++











