In Nordhessen und der Region Fulda ist es seit dem Donnerstagabend zu mehr als 80 glättebedingten Verkehrsunfällen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, blieb es dabei überwiegend bei Blechschäden, bei vier Unfällen wurden jedoch Menschen leicht verletzt. Viele der Unfälle ereigneten sich in der Nacht zum Freitag. Allein das Polizeipräsidium Nordhessen registrierte nach Angaben eines Sprechers 54 Unfälle, zudem blieben mehrere Lastwagen auf den glatten Straßen stecken. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Fulda wurden seit Donnerstag zwischen 30 und 35 Unfälle gezählt. In der Stadt Fulda wurde der Busverkehr vorübergehend eingestellt. Schwerverletzte gab es den Angaben zufolge nicht.
Unabhängig davon wurde am Donnerstagnachmittag auch in Hanau ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt. Im Stadtteil Kesselstadt wurde ein zehn Jahre alter Junge kurz nach 13 Uhr auf der Frankfurter Landstraße in Höhe der 100er-Hausnummern von einem Auto erfasst. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Junge die Straße offenbar zwischen parkenden Fahrzeugen hindurch betreten. Eine 34 Jahre alte Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, sodass es zum Zusammenstoß kam. Der Schüler erlitt eine Verletzung am Bein und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Frankfurter Landstraße war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen kurzzeitig gesperrt. +++ adm










