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Forsa: Politik setzt falsche Schwerpunkte – Wirtschaft für Bürger wichtigstes Thema

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa wirft der Politik vor, sich zu stark auf Migration zu konzentrieren und dabei die wirtschaftlichen Sorgen der Bevölkerung zu vernachlässigen. „Viele politische Akteure halten die Migration für das wichtigste Thema, dabei ist für die Bürger mit großem Abstand die wirtschaftliche Lage das größte Problem“, sagte Forsa-Geschäftsführer Peter Matuschek der „Rheinischen Post“ mit Verweis auf die Ergebnisse des „Deutschland-Monitor 2025“.

Nach Einschätzung des Meinungsforschers hatten viele Wähler bei der Bundestagswahl die Erwartung, dass sich die Bundesregierung stärker um wirtschaftliche Fragen kümmern werde. Die von Friedrich Merz geführte Bundesregierung bleibe bislang hinter diesen Erwartungen zurück. „Das schadet der Zufriedenheit mit und dem Vertrauen in die Bundesregierung“, erklärte Matuschek.

Mit Blick auf die hohen Umfragewerte der Alternative für Deutschland (AfD) vor den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland forderte Matuschek zudem, die demokratischen Parteien müssten weiterhin an der sogenannten Brandmauer zur AfD festhalten. Zugleich müssten Politiker vor Ort, insbesondere in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, dass sie sich mit deren konkreten Problemen auseinandersetzen. Nur so könne verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden. +++

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