Es ist eine Idee, die direkt ins Herz geht – und ein Zeichen, das bleibt: Mit selbst gestalteten Erinnerungs-Pins haben die Kinder von Jörg Dorn gemeinsam mit ihren Freundinnen Theresia Renker und Nicola Heil nicht nur ihrem „Papa Jörg“ ein liebevolles Denkmal gesetzt, sondern gleichzeitig Gutes getan.
Jörg Dorn verstarb am 1. November im Alter von nur 55 Jahren plötzlich und völlig unerwartet. Für seine Familie ein schwerer Schicksalsschlag. Doch anstatt sich nur in Trauer zurückzuziehen, entschieden sich Pauline und Helene Dorn, gemeinsam mit ihren Unterstützerinnen, aktiv zu werden. „Wir möchten damit zeigen, dass er bei uns ist und unvergessen bleibt“, erklären die beiden berührend.
Die Idee zu der besonderen Aktion entstand am 1. Februar 2026 – und damit begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn die Erinnerungs-Pins sollten unbedingt rechtzeitig zum Faschingswochenende und Rosenmontag in Niederkalbach fertig sein. Also wurde geplant, organisiert und mit Hochdruck gearbeitet. Telefonate, Absprachen, Bestellungen – alles musste schnell gehen.
Für die drei Mädchen war von Anfang an klar: Der Erlös sollte gespendet werden. „Dass wir die Einnahmen für einen guten Zweck einsetzen, war für uns drei sofort klar“, betonen Pia, Pauline und Helene Dorn aus Niederkalbach. Und auch das Ziel der Spende war schnell gefunden.
Da Helene derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Pestalozzischule in Fulda absolviert, lag die Entscheidung nahe, den Förderverein der Pestalozzischule Fulda zu unterstützen. Eine Herzensangelegenheit mit persönlichem Bezug.
Nun konnten die Initiatorinnen voller Stolz einen Scheck in Höhe von 777 Euro an den stellvertretenden Schulleiter Patrick Lins überreichen. Eine symbolträchtige Summe – und ein starkes Zeichen der Verbundenheit. „Wir sind stolz, diese Summe spenden zu dürfen, und danken allen, die unsere Aktion unterstützt haben“, sagen sie dankbar.
Ein besonderer Dank gilt dem Niederkalbacher Carneval Verein sowie allen Helferinnen und Helfern, die beim Verkauf und der gesamten Aktion rund um die Pins tatkräftig mitgewirkt haben, betonen Pia, Pauline und Helene Dorn.
Eine bewegende Aktion, die zeigt: Erinnerung kann verbinden – und sogar Hoffnung schenken. +++











