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Christoph Ploß kritisiert Warnstreiks im Nahverkehr an Bundesliga-Spieltagen

Der Verkehrspolitiker Christoph Ploß (CDU) hat die Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di im öffentlichen Nahverkehr scharf kritisiert und sich insbesondere gegen Arbeitsniederlegungen an Bundesliga-Spieltagen ausgesprochen. „Ausgerechnet an einem Bundesliga-Spieltag Hunderttausende Fußballfans sitzen zu lassen, geht gar nicht“, sagte der Bundestagsabgeordnete der Rheinische Post. An Bundesliga-Wochenenden sollte es seiner Ansicht nach keine Streiks im Bus- und Bahnverkehr geben.

Fußball bringe Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammen, betonte Ploß, der auch Tourismuskoordinator der Bundesregierung ist. Die Gewerkschaften dürften ihre Forderungen nicht auf dem Rücken der Fußballfans austragen.

Zugleich äußerte der CDU-Politiker grundsätzliche Kritik an der Häufung von Arbeitskämpfen im Verkehrsbereich. Die wiederkehrenden Streiks würden nicht nur viele Bürgerinnen und Bürger erheblich verärgern, sondern belasteten zunehmend auch die deutsche Volkswirtschaft, erklärte er. +++ red.

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