Handy kids

CDU plant Handy-Verbote an Schulen – „Handyschutzzonen“ bis zur 10. Klasse

Die CDU will an Deutschlands Schulen durchgreifen und setzt dabei auf klare Regeln: Künftig sollen an allen Schulen sogenannte „Handyschutzzonen“ eingeführt werden. Das geht aus einem Antrag an den Bundesparteitag der Partei hervor, der im Februar in Stuttgart stattfinden soll. Darüber berichtet die „Rheinische Post“ in ihrer Freitagausgabe.

Nach den Plänen der CDU sollen für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der Jahrgangsstufe 10 verbindliche Schutzzonen gelten. In diesen Bereichen wäre die private Nutzung von digitalen Endgeräten nicht nur während des Unterrichts, sondern auch in den Pausen untersagt. Ziel ist es, den Schulalltag spürbar zu verändern und den Einfluss von Smartphones zurückzudrängen.

Zur Begründung verweist die Partei auf zahlreiche wissenschaftliche Studien. Diese belegten, dass eine ständige Handynutzung mit sinkender Aufmerksamkeit, einem höheren Stressniveau und geringerer Zufriedenheit im Schulalltag einhergehe. Auch aus der Praxis gebe es deutliche Warnsignale: Viele Lehrkräfte berichteten von Konflikten, Cybermobbing und massiven Störungen im Unterricht, die unmittelbar mit der privaten Smartphone-Nutzung zusammenhingen.

Die geplanten „Handyschutzzonen“ versteht die CDU dabei ausdrücklich nicht als Rückschritt. Im Gegenteil: Sie seien ein Beitrag zu mehr pädagogischer Klarheit, zu stärkerer sozialer Gemeinschaft und zu einer gesundheitlichen Entlastung im Schulalltag, heißt es in dem Antrag. Die derzeit uneinheitlichen Regelungen an den Schulen führten zu Verunsicherung bei Lehrkräften, Eltern und Schulleitungen.

Laut „Rheinischer Post“ soll dem CDU-Parteitag empfohlen werden, den Antrag anzunehmen. Damit könnte die Debatte über Handyverbote an Schulen bundesweit neuen Schwung bekommen. +++

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