Fussball

Bundesliga: Union Berlin sticht spät beim VfB Stuttgart – Wildes 2:2 zwischen Augsburg und Freiburg

Union Berlin bleibt das Team der späten Nadelstiche. Am 18. Bundesliga-Spieltag erkämpften sich die Köpenicker beim VfB Stuttgart ein 1:1-Unentschieden und bewiesen einmal mehr ihre Moral in der Schlussphase. Wie schon in den Partien zuvor gegen Mainz und Augsburg schlugen die Berliner auch diesmal spät zu und belohnten sich für ihren Kampfgeist.

Dabei sah lange alles nach einem Heimsieg für den VfB aus. Die Stuttgarter kontrollierten über weite Strecken das Spiel, kombinierten gefällig und gingen in der 59. Minute verdient in Führung. Chris Führich nutzte eine der zahlreichen Möglichkeiten und brachte die Schwaben auf die Siegerstraße. Doch obwohl der VfB weitere Chancen hatte, gelang es ihm nicht, den Vorsprung auszubauen – ein Versäumnis, das sich rächen sollte.

Union blieb geduldig und lauerte auf seine Gelegenheit. In der 83. Minute war es dann so weit: Woo-Yeong Jeong traf nach einer Vorlage von Stanley Nsoki zum Ausgleich. Ausgerechnet Jeong, einst selbst für Stuttgart aktiv, verzichtete aus Respekt auf einen Jubel. In der hitzigen Schlussphase hätte Union das Spiel sogar komplett drehen können, doch Oliver Burke köpfte in der Nachspielzeit über das Tor. Für den VfB bedeutete das Remis den verpassten dritten Sieg in der englischen Woche.

Nicht weniger turbulent ging es in Augsburg zu. Der FC Augsburg und der SC Freiburg trennten sich nach einem wilden Spiel mit 2:2. Dabei nahm die Partie erst nach der Pause richtig Fahrt auf. Die erste Halbzeit verlief weitgehend ereignisarm und endete torlos, auch wenn Augsburg kurz vor dem Seitenwechsel etwas mehr Druck entwickelte.

Nach Wiederanpfiff explodierte das Spiel. Alexis Claude-Maurice brachte Augsburg in der 47. Minute in Führung, nur zwei Minuten später legte Elvis Rexhbeçaj nach und stellte auf 2:0. Das Stadion tobte, Freiburg schien kurzzeitig geschockt – doch die Gäste zeigten Moral.

In der 60. Minute verkürzte Yuito Suzuki, nur zwei Minuten später folgte der Ausgleich durch Igor Matanović. Plötzlich war wieder alles offen. In der Schlussphase hatten beide Teams Chancen, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen, doch weder Augsburg noch Freiburg gelang der entscheidende Treffer. So blieb es bei einem leistungsgerechten Unentschieden in einem Spiel, das nach der Pause deutlich an Dramatik gewann.

Zwei Remis, viele Emotionen und späte Wendungen – der 18. Bundesliga-Spieltag zeigte einmal mehr, wie unberechenbar und spannend Deutschlands höchste Spielklasse sein kann. +++

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