20.000 Euro für den guten Zweck, sieben Organisationen, drei Standorte und viele Menschen, die dringend Unterstützung brauchen: Das Autohaus Kunzmann setzt auch in diesem Jahr ein deutliches Zeichen für soziales Engagement in der Region. Statt Weihnachtsgeschenke zu verteilen, fließt das Geld erneut dorthin, wo es wirklich gebraucht wird – zu Vereinen, die täglich helfen, anpacken und Hoffnung geben.
„Es geht uns nicht um das Materielle, sondern um die Chance, etwas zu bewegen“, sagt Karl Diehm, geschäftsführender Gesellschafter von Kunzmann. Weihnachten sei die Zeit, um innezuhalten und sich zu fragen, was wirklich zählt. Die Spenden sollen nicht symbolisch sein, sondern konkrete Veränderungen im Leben von Menschen bewirken. Diehm überreichte die Spendenschecks auch in diesem Jahr persönlich.
Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt jedes Jahr standortbezogen. Die Kunzmann-Niederlassungen schlagen Vereine aus ihrem regionalen Umfeld vor, die Entscheidung fällt in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen vor Ort. Herausgekommen ist auch diesmal ein breites Spektrum an sozialen, ökologischen und inklusiven Projekten. In diesem Jahr gingen die Spenden nach Alzenau, Büttelborn und Fulda.
In Alzenau standen Senioren und Inklusion im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Technischen Leiter Ralf Ritter übergab Karl Diehm jeweils 3.000 Euro an den Seniorenförderverein Alzenau e.V. und an das Inklusionssportzentrum Alzenau Rhein-Main e.V. Der Seniorenförderverein kümmert sich seit rund 20 Jahren um bedürftige ältere Menschen, die oft im Verborgenen leben. Finanzielle Hilfe, organisatorische Unterstützung und schnelle, unbürokratische Lösungen gehören dort zum Alltag. „Wir kümmern uns um Senioren, die oft versteckt und leise leben. Diese Spende hilft uns dabei, auch weiterhin dort zu helfen, wo Not herrscht“, betonte die Vorsitzende Frau Schön.
Das Inklusionssportzentrum Alzenau Rhein-Main e.V. ist noch jung, aber bereits stark gewachsen. Rund 100 Mitglieder bringen dort Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Das Angebot reicht von inklusivem Fußball über Boccia bis hin zu Ultimate Frisbee unter der Leitung einer Nationaltrainerin. Der Verein vernetzt bestehende inklusive Sportangebote in der Region und schafft Transparenz darüber, was bereits möglich ist.
Auch in Büttelborn flossen jeweils 3.000 Euro an zwei Vereine. Die NABU-Ortsgruppe Büttelborn kann mit der Spende einen lang ersehnten Spezialmäher anschaffen. Er wird für die Pflege der Bruchwiesen benötigt – eine wichtige ehrenamtliche Aufgabe mit großer Wirkung. Die Landschaftspflege schützt nicht nur seltene Pflanzen und Tiere, sondern beeinflusst Vogelpopulationen in ganz Europa und trägt dazu bei, dass Moore klimaschädliche Gase speichern können.
Ebenfalls unterstützt wurde der Verein United Hearts e.V., der sich dem inklusiven Fußballsport verschrieben hat. Noch jung, aber mit viel Herzblut organisiert der Verein regelmäßig inklusive Fußballangebote. Höhepunkt der Vereinsarbeit ist zweimal im Jahr das inklusive Fußballcamp, bei dem junge Menschen mit und ohne Handicap zusammenkommen. Hier entstehen Begegnungen, Freundschaften und echte Gemeinschaft.
In Fulda ging eine Spende in Höhe von 3.000 Euro an den Verein Fontanherzen e.V. Der Verein unterstützt Familien von Kindern mit sogenannten Fontanherzen – der schwersten Form eines angeborenen Herzfehlers. Neben Beratung und Austausch bietet der Verein auch ganz praktische Hilfe an, etwa bei besonderen Anschaffungen oder notwendigen Therapiemaßnahmen. Für viele betroffene Familien ist diese Unterstützung ein wichtiger Halt in schweren Zeiten.
Kurz vor Weihnachten gab es zudem noch eine besondere Überraschung. Die Hospizgruppe Aschaffenburg e.V. und der Verein gutherzig e.V. erhielten jeweils 2.500 Euro. Das Geld stammt aus den Startgeldern des KunzmannCups, der im Sommer ausgetragen wurde. Die Einnahmen dieses Turniers kommen traditionell einem guten Zweck zugute. Die Hospizgruppe begleitet schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige, während der Verein gutherzig e.V. Menschen in akuten Notlagen unbürokratisch unterstützt.
„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, gerade in dieser besonderen Jahreszeit an den Menschen und Projekten in unserer Region teilzuhaben, die einen echten Unterschied machen“, sagt Karl Diehm abschließend. Die Weihnachtsspende sei mehr als eine Geste – sie sei ein konkreter Beitrag für eine bessere Zukunft. Bei Kunzmann gehe es eben nicht nur um Autos, sondern vor allem um das Miteinander in der Region. +++










