Mit deutlicher Verwunderung reagiert der Aufsichtsrat der Klinikum Bad Hersfeld GmbH auf die jüngsten Schlagzeilen rund um das Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) in Rotenburg. In mehreren Berichten wurde der Eindruck erweckt, das HKZ werde schon 2026 dichtmachen – und gleichzeitig sei keinerlei Plan für die Zukunft der Immobilie in Sicht. Zwei Behauptungen, die nach Ansicht des Aufsichtsrats völlig danebenliegen.
KLARSTELLUNG: Kein Umzug 2026!
Richtig ist: In Rotenburg läuft der HKZ-Betrieb ungebremst weiter – und zwar so lange, bis der Umzug nach Bad Hersfeld tatsächlich möglich ist. Und das ist erst nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Fall. Der Zeitplan steht: Umzug 2027. Ein vorzeitiger Abschied? Komplett ausgeschlossen! Die Patientenversorgung bleibe selbstverständlich bis dahin voll gesichert.
NACHNUTZUNG? Läuft längst – seit gut einem Jahr!
Auch die Behauptung, es gebe keinerlei Aktivität zur Entwicklung eines Nachnutzungskonzepts, weist der Aufsichtsrat scharf zurück. Hinter den Kulissen werde seit rund einem Jahr intensiv gearbeitet – strukturiert, regelmäßig, mit voller Einbindung des Aufsichtsrats und auch des Rotenburger Bürgermeisters. Ziel: Frühzeitig tragfähige, wirtschaftlich sinnvolle Perspektiven für das gesamte Areal. Der Vorwurf, Landkreis oder Klinikum seien untätig, sei schlicht haltlos.
APPELL: Weniger Drama, mehr Sachlichkeit!
Die Politik zeigt Interesse – das begrüßt der Aufsichtsrat grundsätzlich. Doch öffentliche Forderungen, die auf falschen Annahmen beruhen, helfen niemandem: nicht der Stadt, nicht dem Landkreis, nicht dem Klinikum. Für ein Projekt dieser Größenordnung brauche es Verlässlichkeit, Ruhe und Zusammenarbeit – nicht öffentliche Unterstellungen.
KLARES ZIEL: Eine starke Zukunft für Rotenburg!
Der Aufsichtsrat stellt unmissverständlich klar: Man stehe zu dem gemeinsamen Ziel, für Rotenburg tragfähige, nachhaltige und zukunftsfähige Nutzungsperspektiven zu schaffen. Dieser Prozess laufe bereits – verantwortungsbewusst und im engen Austausch mit kommunalen wie überregionalen Partnern.
Fazit: Die Gerüchteküche brodelt – aber die Fakten stehen. Das HKZ bleibt bis 2027. Die Nachnutzung ist längst in Arbeit. Und Rotenburgs Zukunft wird aktiv gestaltet – nicht verschlafen. +++










