Blaulicht am zweiten Weihnachtsfeiertag: Am Freitag gegen 17.30 Uhr kam es auf der A7 in Fahrtrichtung Norden, auf Höhe der Anschlussstelle Fulda Mitte, zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Insgesamt acht Menschen wurden dabei leicht verletzt.
Zum Zeitpunkt des Unglücks lief auf dem Seitenstreifen eine Fahrzeugbergung. Dafür musste von den zwei vorhandenen Fahrstreifen die rechte Spur gesperrt werden. Ein Verkehrsteilnehmer erkannte diese Fahrstreifenreduzierung offenbar zu spät und wich ruckartig nach links aus. Das direkt dahinter fahrende Auto reagierte mit einer Vollbremsung. Ein dritter Verkehrsteilnehmer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das Fahrzeug auf.
In der Folge kam es zu einem Kettenauffahrunfall: Ein vierter Pkw krachte auf den dritten, ein fünfter Pkw auf den vierten. Durch den Unfall wurden insgesamt acht Personen verletzt. Sie wurden noch an der Unfallstelle vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Großalarm für die Einsatzkräfte: Neben mehreren Feuerwehrkräften waren insgesamt zehn Rettungswagen sowie zwei Streifenwagen der Polizei im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung konnte erst um 19.19 Uhr wieder aufgehoben werden.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 75.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen, sie dauern derzeit noch an. +++















