Fritzlar: Zug erfasst Kleintransporter an Bahnübergang – Fahrer schwer verletzt

Foto: K.E. Grönlein

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Zug und einem Kleintransporter am Bahnübergang in der Pappelallee in Fritzlar ist am Freitagmittag der Fahrer des Transporters schwer verletzt worden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug rund 100 Meter weit mitgeschoben, am Kleintransporter entstand Totalschaden. Die Alarmierung der Rettungskräfte erfolgte um 12.40 Uhr. Entgegen ersten Befürchtungen war der Fahrer nach Angaben der Feuerwehr nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Nach der Erstversorgung vor Ort brachte ihn der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Im Zug befanden sich zum Unfallzeitpunkt insgesamt 18 Personen, darunter das Zugpersonal sowie 15 Fahrgäste. Aus dieser Gruppe wurde niemand verletzt. Infolge der Kollision musste der Zugverkehr auf der betroffenen Strecke eingestellt werden. Die Bahnstrecke bleibt bis auf Weiteres voll gesperrt, wie Jens Brachmann, stellvertretender Stadtbrandinspektor von Fritzlar, informierte.

Die Feuerwehr Fritzlar rückte mit 20 Einsatzkräften aus. Zur Unterstützung der Bundespolizei kam zudem die Drohnenstaffel der Fritzlarer Feuerwehr an die Unfallstelle. Ein zu Beginn mitalarmierter Rüstwagen der Feuerwehr Homberg konnte die Anfahrt abbrechen und umkehren, nachdem feststand, dass keine Personenrettung mit schwerem technischem Gerät erforderlich war. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren ein Notarzt, der Notfallmanager der Deutschen Bahn und die Bundespolizei im Einsatz. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. +++

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