Schwerer Unfall auf der K205: Drei Kinder verletzt, Hubschrauber im Einsatz

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Sonntagnachmittag auf der Kreisstraße 205 zwischen Rainrod und Eichelsachsen für einen großen Einsatz der Rettungskräfte gesorgt. Gegen 17:13 Uhr war ein Opel Grandland mit einem Erwachsenen und drei Kindern an Bord von Rainrod in Richtung Eichelsachsen unterwegs, als sich in einer Linkskurve das Drama ereignete. Aus noch ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit erheblicher Wucht gegen einen am Straßenrand stehenden Streugutbehälter.

Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass sich der Wagen überschlug und sich um 180 Grad drehte. Erst nachdem er sich gedreht hatte, kam das Fahrzeug entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Der Fahrer gab gegenüber den eintreffenden Einsatzkräften an, zum Zeitpunkt des Unfalls etwa 50 km/h schnell gewesen zu sein. Ob diese Angabe der tatsächlichen Geschwindigkeit entspricht und was genau die Ursache für das Abkommen von der Straße war, müssen nun weitere polizeiliche Ermittlungen klären.

Besonders schwer wog das Schicksal der drei jungen Insassen, die sich nach ersten Einschätzungen im Grundschulalter befinden. Alle drei Kinder wurden bei dem Crash verletzt. Während zwei der Kinder zur medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden konnten, musste ein Kind schwerwiegender versorgt werden. Da das https://osthessenreport.de/wp-admin/media-upload.php?post_id=14777&type=image&TB_iframe=1Kind über Bauchschmerzen klagte, entschied man sich für den schnellstmöglichen Transport in eine spezialisierte Kinderklinik. Der Rettungshubschrauber „Christoph 28“ landete direkt an der Unfallstelle und flog das verletzte Kind nach Gießen.

Der Sachschaden ist immens. Der Opel Grandland erlitt durch den Aufprall und den Überschlag einen Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 16.000 Euro. Um die Unfallstelle zu sichern und die Verletzten zu versorgen, waren zahlreiche Kräfte vor Ort: Mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein leitender Notarzt, zwei Rettungswagen sowie eine Streife der Polizei aus Lauterbach leisteten schnelle Hilfe. Die K 205 musste für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte. +++

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