200.000 Euro für Fuldas Innenstadt – Jetzt wird ausprobiert, gemacht und belebt!

Innenstadt fd

Gute Nachrichten für Fulda! Die hessische Barockstadt gehört zu den ausgewählten Kommunen, die vom neu aufgelegten Landesprogramm „Zukunft Innenstadt“ profitieren. Um Städte und Gemeinden bei der Stärkung ihrer Innenstädte zu unterstützen, hat das Hessische Wirtschaftsministerium das erfolgreiche Programm neu gestartet – und Fulda ist mit dabei. Den offiziellen Förderbescheid nahm die Stadt jetzt in Frankfurt persönlich von Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori entgegen.

Unter dem Motto „Experimentieren, ausprobieren, einfach mal machen“ stellt das Land Hessen bis zum Jahr 2028 insgesamt 11,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist klar: Die Innenstädte sollen lebendiger, attraktiver und zukunftsfähiger werden. Pro Kommune konnten Fördermittel von bis zu 200.000 Euro beantragt werden – Geld, das gezielt in neue Ideen, mutige Projekte und frische Impulse fließen soll. Gefördert werden Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität, zur Stärkung des Einzelhandels, zur kreativen Nutzung von Leerständen sowie Projekte, die Kultur, Stadtentwicklung und das Leben in der Innenstadt neu beleben.

Für Fulda bedeutet das konkret: Bis Ende 2028 stehen der Stadt bis zu 200.000 Euro für Innenstadtprojekte zur Verfügung. Die Konkurrenz war groß. Insgesamt gingen 118 Förderanträge aus ganz Hessen ein – doch nur 62 Städte und Gemeinden erhielten den Zuschlag. Neben Fulda zählen unter anderem auch Hofbieber, Burghaun, Hünfeld, Tann, Schlüchtern, Alsfeld, Bad Hersfeld und Lauterbach zu den geförderten Kommunen.

Auch in Fulda ist der Wandel längst spürbar. Die Innenstadt befindet sich mitten in einem Transformationsprozess. Klar ist: Eine moderne Innenstadt ist heute weit mehr als nur ein Ort zum Einkaufen. Sie ist Erlebnisraum. Handel, Gastronomie, Kultur und Events gehören ebenso dazu wie attraktive Plätze, Gärten, Gebäude und Begegnungsorte. All das zusammen macht das sogenannte „Innenstadterlebnis“ aus, das Besucher anzieht und zum Verweilen einlädt.

Um diese Vielfalt zu erhalten und weiter auszubauen, will die Stadt Fulda künftig noch enger mit Immobilieneigentümern zusammenarbeiten. Ziel ist es, neue und interessante Nutzungen in der Innenstadt anzusiedeln. Das Fördergeld kann dabei flexibel eingesetzt werden – etwa für Pilotprojekte und Zwischennutzungen, für Gründerförderung oder für konkrete Standortberatungen.

Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sieht die Innenstadt der Domstadt zwar in einer vergleichsweise guten Ausgangslage, mahnt aber zugleich zur Weitsicht. „Trotzdem müssen wir vorausschauend agieren und die Fuldaer Kernstadt als lebendigen Standort mit vielen Chancen entwickeln“, betont er. Das Landesförderprogramm könne dabei wichtige Impulse setzen und die Stadt auf ihrem Weg entscheidend unterstützen.

Fest steht: In Fuldas Innenstadt wird nicht nur geredet – hier wird gemacht. Experimentieren ausdrücklich erwünscht! +++

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert