In genau 100 Tagen beginnt in Fulda der Hessentag 2026 – und schon jetzt ist zu spüren, dass die Barockstadt im Ausnahmezustand ist. Vorfreude liegt in der Luft, Tatendrang in den Amtsstuben, auf den Plätzen und in den Vereinen. Wenn vom 12. bis 21. Juni unter dem Motto „Foll Hessisch“ gefeiert wird, soll Fulda für zehn Tage zur Hauptstadt Hessens werden.
Der Chef der Hessische Staatskanzlei, Staatssekretär Benedikt Kuhn, betont die besondere Strahlkraft des Landesfestes. Der Hessentag sei weit mehr als eine Veranstaltungsreihe – er sei ein Fest der Begegnungen und des Zusammenhalts. Vielfalt, Engagement, Weltoffenheit und starke Regionen – all das verdichte sich in diesen zehn Tagen. Die eindrucksvolle Kulisse der Barockstadt werde 2026 zeigen, wie lebendig Hessens Städte seien und wie tragfähig der gesellschaftliche Zusammenhalt. Schon jetzt sei die große Erwartungshaltung überall spürbar.
Auch Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld beschreibt eine Stadt im Aufbruch. Die Vorfreude wachse von Tag zu Tag, das gesamte Hessentags-Team arbeite mit Hochdruck daran, den Besucherinnen und Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Besonders beeindruckt zeigt sich die Stadtspitze von der enormen Resonanz auf die Beteiligungsaufrufe: Ehrenamtliche, Standbetreibende, Unternehmen, Vereine und Verbände haben ihre Mitwirkung zugesagt. Diese Bereitschaft sei Ausdruck einer starken Identifikation mit der Stadt und dem Landesfest. Zugleich wisse man um die Verantwortung, eine Veranstaltung dieser Größenordnung sicher und reibungslos zu organisieren.
Das Programm verspricht ein breites Spektrum: Konzerte und Kulturveranstaltungen stehen ebenso auf dem Plan wie Ausstellungen, Informationsforen und spezielle Angebote für Familien und junge Menschen. Fester Bestandteil ist erneut die Sonderschau „Der Natur auf der Spur“, die als Bildungsangebot für Jung und Alt Themen rund um Umwelt und Natur vermittelt.
Ein zentraler Ort der Begegnung wird der „Treffpunkt Hessen“ im Konzeptkaufhaus Karl sein. Auf dessen Dachterrasse entsteht das „Hessenforum“ – eine Bühne für Dialog und Debatte. Bürgerinnen und Bürger können dort mit Ministerpräsident Boris Rhein sowie Politikerinnen und Politikern aus Landesregierung und dem Hessischer Landtag ins Gespräch kommen. Diskutiert werden Themen aus Politik, Wirtschaft und Bildung – verständlich aufbereitet und generationenübergreifend präsentiert.
Höhepunkt und zugleich emotionaler Schlusspunkt wird der große Festumzug am 21. Juni sein. Unternehmen, Vereine, Institutionen und Initiativen aus der Stadt und dem Landkreis werden die kulturelle und regionale Vielfalt Hessens repräsentieren – vor rund 50.000 erwarteten Zuschauerinnen und Zuschauern.
Die Vorbereitungen laufen derweil auf Hochtouren. Staatssekretär Kuhn dankt dem gesamten Team in Fulda sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement daran arbeiten, ein buntes, informatives und friedliches Landesfest auf die Beine zu stellen. Die Zuversicht ist groß, dass der Hessentag 2026 ein Ereignis wird, das weit über die zehn Tage hinaus nachwirkt – als Symbol für Gemeinschaft und gelebten Zusammenhalt in Hessen. +++











