FDP Fulda stellt Rekordliste für Kreistagswahl 2026 auf

Es war ein Abend voller Energie, Geschlossenheit und spürbarem Aufbruch: Im Kultursaal des Eichenzeller Schlösschens hat der FDP-Kreisverband Fulda seine bislang stärkste Liste für die Kreistagswahl 2026 präsentiert. Mehr als 90 Bewerberinnen und Bewerber – so viele wie noch nie – schicken die Freien Demokraten ins Rennen. Und die Botschaft war klar: „Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und den Landkreis weiter nach vorne zu bringen“, so der Tenor des Abends.

Die Mitglieder wählten Mario Klotzsche aus Flieden, Kreisvorsitzender und Chef der FDP-Kreistagsfraktion, einstimmig zum Spitzenkandidaten. An seine Seite rückt Claus-Dieter Schad aus Eichenzell, ein politisches Urgestein im Kreistag. Platz drei übernimmt Jürgen Plappert, Fraktionsvorsitzender in Künzell. Dahinter folgen Ramona Sachtleber aus Fulda, Mitglied im Kreisausschuss, sowie Prof. Dr. med. Thomas Stegmann aus Petersberg. Komplettiert wird das Spitzenteam durch Philipp Kratzer, den früheren Bundestagskandidaten, sowie die Hünfelder Vertreter Christoph Ziegler und Adrian Bernhardt. Erfahrung, Kompetenz und junge Dynamik – die Mischung, auf die die Liberalen setzen.

In seiner Rede ließ Spitzenkandidat Klotzsche keine Zweifel daran, worauf er baut: Die Zusammenarbeit mit der CDU habe den Landkreis Fulda in den vergangenen Jahren „stabil und erfolgreich“ vorangebracht. Die finanziellen Kennzahlen? Solide. Zukunftsprojekte? Gestartet oder bereits auf der Zielgeraden. Besonders stolz zeigte er sich über eine Spitzenposition: Fulda erhebt weiterhin die niedrigste Kreisumlage Hessens. „Das ist bares Geld für unsere Städte und Gemeinden“, betonte Klotzsche – und listete direkt die positiven Effekte auf: Schwimmbäder, Sportanlagen, Feuerwehrhäuser, Vereinsförderung, Kinderbetreuung. Genau diesen Kurs wolle die FDP fortführen.

Im Wahlprogramm Fulda360Grad gibt es klare Schwerpunkte: solide Finanzen, weniger Bürokratie, mehr Modernisierung. Ein Kernbereich sind Schulen und Bildung: Bereits heute fließen jährlich Millionen in Sanierungen, Neubauten, digitale Ausstattung und moderne Lernumgebungen – ein Standortfaktor für den ländlichen Raum. Auch beim Glasfaserausbau zeigt der Landkreis Stärke: Über 200 Millionen Euro Gesamtvolumen, 90 Prozent Förderquote, nahezu flächendeckende Abdeckung. Fulda gehört damit zu den digitalen Vorreitern in Hessen.

Die Infrastruktur bleibt ebenfalls im Fokus: massive Investitionen in Kreisstraßen und Radwege, ein hochmodernes Hochwasserwarnsystem und eine Verwaltung, die digitaler arbeitet als viele andere Regionen. Das digitale Bauamt – eines der ersten in Hessen – macht Genehmigungsverfahren komplett online möglich und verschlankt komplizierte Prozesse.

Großen Wert legt die FDP auf wirtschaftliche Entwicklung. Der Landkreis lebt vom Mittelstand – und der soll wachsen. Weniger staatliche Hürden, mehr Technologieoffenheit und moderne Gewerbegebiete entlang der A7 und A66 sind nur einige Punkte. Kooperationen mit RhönEnergie Fulda, Hochschule Fulda und der Region Fulda GmbH sollen Digitalisierung, KI-Anwendungen und neue Ansiedlungen vorantreiben. Rechenzentren und internationale Unternehmen spielen für die Liberalen eine Schlüsselrolle in der Zukunftsstrategie.

Auch die Gesundheitsversorgung hat Priorität: Landrat und Kreispolitik haben Klinikum Fulda und Herz-Jesu-Krankenhaus massiv unterstützt. Das Fulda-Stipendium soll ärztlichen Nachwuchs langfristig binden, der Medizincampus weiter wachsen und eine zahnmedizinische Hochschule entstehen. Alles mit dem Ziel, Fulda als Gesundheitsstandort entscheidend zu stärken.

Zum Schluss machte Klotzsche noch einmal deutlich, was die FDP antreibt: „Wir treten mit einer starken Mannschaft und einem klaren Programm an. Unser Anspruch ist es, den Landkreis Fulda weiter nach vorne zu bringen – liberal, modern, bürgernah.“ Solide Finanzen, digitale Verwaltung, starke Schulen, wirtschaftlicher Schwung und konkrete Entlastungen für die Kommunen – das bleibe das liberale Markenzeichen.

Die Aufstellung der über 90 Kandidatinnen und Kandidaten zeigt: Die FDP ist im Landkreis breit verankert – und entschlossen, die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre fortzuschreiben. +++

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