Der SV Werder Bremen und Eintracht Frankfurt haben sich am Freitagabend im Weserstadion am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach einer dramatischen Schlussphase mit 3:3 getrennt. Die Bremer schienen einen späten Heimsieg bereits sicher zu haben, mussten diesen jedoch in der Nachspielzeit noch aus der Hand geben.
Frankfurt erwischte den perfekten Start in die Partie und ging bereits in der 1. Minute in Führung. Arnaud Kalimuendo nutzte die erste Offensivaktion der Gäste konsequent aus und brachte die Eintracht früh in Front. Werder Bremen zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, fand schnell ins Spiel und übernahm mit zunehmender Spieldauer die Kontrolle. Der Druck der Gastgeber zahlte sich in der 29. Minute aus, als Justin Njinmah den verdienten Ausgleich zum 1:1 erzielte.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst die Bremer das Geschehen, ohne daraus Kapital zu schlagen. Stattdessen schlug erneut Frankfurt zu: In der 56. Minute brachte Nnamdi Collins die Eintracht mit seinem Treffer wieder in Führung. Werder reagierte mit verstärkten Offensivbemühungen, erhöhte den Druck auf die Frankfurter Defensive und wurde in der Schlussphase belohnt. In der 78. Minute köpfte Jens Stage zum 2:2 ein, nur zwei Minuten später schien die Partie endgültig zugunsten der Hausherren zu kippen, als der eingewechselte Jovan Milosevic das 3:2 erzielte.
Doch das Spiel nahm in der Nachspielzeit noch eine dramatische Wendung. In der vierten Minute der Verlängerung traf Ansgar Knauff nach einer Hereingabe von Ayoube Amaimouni-Echghouyab zum vermeintlichen Ausgleich. Der Treffer wurde zunächst wegen eines angeblichen Torausballs nicht anerkannt, doch nach Überprüfung durch den Videoassistenten zählte das Tor. Der Ball hatte die Grundlinie nicht vollständig überschritten.
So rettete Eintracht Frankfurt in letzter Sekunde doch noch ein 3:3. Werder Bremen verpasste damit einen wichtigen Heimsieg, während die Frankfurter dank des späten Ausgleichs zumindest einen Punkt aus Bremen entführten. +++ adm










