Kleine Weihnachtsfreuden für Gefangene in der JVA Hünfeld

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Bei der Vorbereitung der Weihnachtspäckchenaktion für die Strafgefangenen in Hünfeld (von links): Jürgen Bohl, Claudia Heim, Rudi Köhl, Annette Trapp, Lars Neurath, Iris Helm, Manuel Möller und Klaus-Dieter Vogt.

Auch Strafgefangene in der Justizvollzugsanstalt Hünfeld sollen zu Weihnachten eine kleine Freude erleben. Mitglieder des Hünfelder Anstaltsbeirates packten deshalb gemeinsam Weihnachtspäckchen, die den Inhaftierten zu den Feiertagen überreicht werden sollten. Die Päckchen enthielten Nützliches sowie einige Leckereien und sollten ein Zeichen der Aufmerksamkeit und Menschlichkeit setzen.

An der Aktion beteiligten sich mehrere Mitglieder des Anstaltsbeirates und Unterstützer. Neben der Vorsitzenden des Albert-Krebs-Vereins, Claudia Heim, halfen auch der Vorsitzende des Anstaltsbeirates, Stadtrat Jürgen Bohl, sowie die Beiratsmitglieder Annette Trapp und Rudi Köhl mit. Unterstützung kam zudem aus der Anstalt selbst: Anstaltsleiter Klaus-Dieter Vogt, Lars Neurath aus der Geschäftsleitung sowie Iris Helm und Manuel Möller von der Küchenmannschaft packten ebenfalls tatkräftig mit an.

Gestiftet wurden die Weihnachtspäckchen vom Albert-Krebs-Verein. Der Verein sammelt Spenden und erhält zudem Zuwendungen aus eingestellten Strafverfahren. Mit diesen Mitteln unterstützt er die Justizvollzugsanstalt Hünfeld bei der Verbesserung der Haftbedingungen. Finanziert werden daraus unter anderem Gesellschaftsspiele und Sportgeräte, aber auch besondere Aktionen wie die Weihnachtspäckchen für die Gefangenen.

Der Anstaltsbeirat selbst hat keine karitativen Aufgaben. Er wird vom Hessischen Justizministerium jeweils für eine Amtszeit von fünf Jahren berufen und wirkt unterstützend bei der Gestaltung des Vollzugs und der Betreuung der Gefangenen mit. Dazu gehört es, Anregungen einzubringen, Gespräche mit Inhaftierten zu führen sowie Ansprechpartner für Gesprächswünsche und Beschwerden der Gefangenen zu sein. Die Weihnachtspäckchenaktion unterstreicht dabei das gemeinsame Anliegen, auch im Haftalltag menschliche Akzente zu setzen. +++

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