Während in vielen Familien und Unternehmen die letzten Vorbereitungen für den Heiligen Abend laufen, herrscht auch bei der RhönEnergie Gruppe Hochbetrieb. Denn ruhige Feiertage gibt es nur, wenn andere arbeiten. Rund 150 Mitarbeitende sind am 24. Dezember im Einsatz oder in Bereitschaft – damit die Menschen in der Region Weihnachten warm, hell und unbeschwert feiern können.
Unbesorgt Weihnachten feiern zu können, ist ein hohes Gut. Doch damit das gelingt, müssen andere wachsam bleiben und Dienst tun: bei Rettungsdiensten, in Krankenhäusern – und eben auch bei der RhönEnergie. Am Heiligen Abend sorgen Beschäftigte des Energieversorgers dafür, dass in der gesamten Region die Energie- und Wasserversorgung zuverlässig funktioniert. Warmes Zuhause, Licht im Wohnzimmer, funktionierende Heizungen – all das ist an diesem besonderen Tag keine Selbstverständlichkeit.
Zu den Mitarbeitenden der RhönEnergie Gruppe, die an Heiligabend im Einsatz sind, gehören Oliver Quanz und Botan Aydin von der RhönEnergie Effizienz + Service (RES) GmbH sowie Michael Eisfeld und Lukas Wingenfeld von der RhönEnergie Netzgesellschaft OsthessenNetz. Sie stehen stellvertretend für viele Kolleginnen und Kollegen, die Weihnachten nicht auf dem Sofa, sondern im Dienst verbringen.
„Beim Weihnachtsdienst kann man fast sicher davon ausgehen: Irgendetwas passiert immer“, sagt Oliver Quanz. Der Spezialist für Energieerzeugungsanlagen sorgt seit 20 Jahren dafür, dass Störungen an Heizungs- und Kälteanlagen schnell behoben werden – auch an Feiertagen. Dass er an Weihnachten arbeitet, nimmt er gelassen. „Dass wir an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr für unsere Kunden da sind, ist bei der RhönEnergie ein ganz wichtiger Teil unseres Auftrags – natürlich auch an Weihnachten.“
Wenn es ernst wird und ein Stromausfall einen Einsatz vor Ort erfordert, rückt Lukas Wingenfeld aus. Seit 2017 arbeitet er bei der RhönEnergie Gruppe und weiß um die Verantwortung, die sein Job mit sich bringt. „Wir tragen eine große Verantwortung für die sichere Energieversorgung der Region. Dazu gehört selbstverständlich, dass man auch an Weihnachten Bereitschaftsdienst übernimmt und darauf achtet, dass alles reibungslos läuft“, sagt er.
Für Michael Eisfeld bedeutet Weihnachten Dienst fernab der eigenen Familie. Er verbringt die Feiertage in einem Hotel in Alsfeld. Der Grund: Das Erdgasnetzgebiet der RhönEnergie Osthessen reicht im Westen bis Homberg (Ohm). Um im Störungsfall schnell reagieren zu können, ist dort ständig ein Mitarbeitender in Bereitschaft stationiert. Mehrere Kollegen wechseln sich dabei ab – in diesem Jahr ist Michael Eisfeld über Weihnachten vor Ort. Seit 30 Jahren arbeitet er für das Unternehmen. „An einem Bereitschaftstag plant man besser nichts – irgendetwas ist immer los“, sagt er. „Daran gewöhnt man sich. Es gab schon Jahre, da war ich am Heiligen Abend und an beiden Weihnachtsfeiertagen gefordert. Dann weiß man, warum man diesen Dienst macht.“
Auch RES-Mitarbeiter Botan Aydin ist an Weihnachten im Einsatz – damit keine Wohnung kalt bleibt. Fällt eine Etagenheizung oder eine Wärmepumpe aus, ist er zur Stelle. „Im vergangenen Jahr hatte ich an Heiligabend elf Einsätze. Denn natürlich möchte niemand an solch einem Tag lange im Kalten sitzen. Schnelle Hilfe ist da besonders wichtig. Jede Familie, der ich aus der Klemme helfen konnte, war sehr dankbar.“ Seit seinem Start bei der RhönEnergie übernimmt er jedes Jahr den Weihnachtsdienst. Für ihn ist das auch eine Frage der Solidarität im Team. „Als Muslim macht es mir weniger aus, an den Feiertagen zu arbeiten. So können Kolleginnen und Kollegen, für die Weihnachten eine besondere Bedeutung hat, in Ruhe feiern.“ +++ adm










