Christkindhelfer machen Kinder glücklich – 120 Weihnachtswünsche erfüllt

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Sibylle Laudenbach, Simone Möhring, Celina Falkenhahn, Dr. Thorsten Waap und Pfarrerin Natascha Weigelt bei der Geschenkübergabe im evangelischen Servicebüro. (v.l.) Foto: Claudia Pfannemüller

Für viele Kinder ist ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum selbstverständlich. Für andere ist es ein unerfüllbarer Traum. In der Region Fulda haben die Christkindhelfer des Evangelischen Kirchenkreises Fulda genau diesen Traum wahr gemacht. Dank der Aktion „Christkindhelfer“ konnten in diesem Jahr 120 Kindern aus Familien mit knappen finanziellen Mitteln Weihnachtswünsche erfüllt werden. Im evangelischen Servicebüro in der Heinrichstraße wurden die liebevoll verpackten Geschenke nun an die Familien übergeben – ein Moment voller Emotionen, Dankbarkeit und strahlender Augen.

Bereits zum dritten Mal verfolgt die Aktion ein klares Ziel: Kindern ein Weihnachtsgeschenk zu ermöglichen und ihnen zu zeigen, dass Wünsche wahr werden können. Die Wunschliste war auch in diesem Jahr vielfältig und berührend. Sie reichte von der Teilnahme an einem Schwimmkurs über einen gemeinsamen Familienausflug nach Geiselwind bis hin zu einem E-Bass. Hinter jedem Wunsch steckt ein persönliches Schicksal. Pfarrerin Natascha Weigelt berichtet von einer Mutter, die trotz zwei Jobs kaum über die Runden kommt. „Das macht deutlich, wie groß die Not in manchen Familien ist“, sagt sie. Im Vorfeld der Aktion nahmen sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende des Kirchenkreises Zeit für intensive Gespräche mit den Familien, in denen auch von schweren Lebenssituationen und Sorgen erzählt wurde.

Dass am Ende 120 Wünsche erfüllt werden konnten, ist für die Verantwortlichen ein starkes Zeichen. „Dass wir 120 Weihnachtswünsche erfüllen konnten, ist ein großartiger Erfolg“, betonen Dekan Dr. Thorsten Waap, Pfarrerin Natascha Weigelt und Freiwilligenmanagerin Simone Möhring. Gerade in einer Zeit, die für viele Familien besonders herausfordernd ist, wolle man Kindern Freude schenken. Dekan Waap richtete einen besonderen Dank an die vielen Einzelspenderinnen und -spender sowie an die Kirchengemeinde Tann und den Förderverein Alte Kirche Sargenzell, deren finanzielle Unterstützung die Aktion erst möglich gemacht habe.

Die Hilfsbereitschaft in der Region Fulda ist groß – und sie kommt an. „Für die Kinder sind diese Geschenke ein starkes Signal: Ihr seid wichtig, eure Wünsche zählen“, sagt Simone Möhring. Auch Dekan Waap betont, dass hier Nächstenliebe ganz konkret gelebt werde. Am Tag der Geschenkübergabe war die Wirkung mit Händen zu greifen. Die Freude stand den Kindern ins Gesicht geschrieben. Besonders bewegend war der Moment, als eine Mutter gemeinsam mit ihren vier Kindern zur Abholung kam. Sichtlich gerührt sagte sie: „Ich bin unendlich dankbar, dass es Menschen gibt, die an uns denken und uns helfen.“

Für diese Kinder wurde Weihnachten ein Fest der Hoffnung – dank Menschen, die nicht wegsehen, sondern helfen. +++

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